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Der Marathonmanager

Foto Patrick

Es ist noch ein wenig frisch und Nebel steigt über dem LFoto Patrickützowplatz auf. 6:45 Uhr letzten Donnerstag. Ich stehe mit Laufshorts und guter Laune bewaffnet am Haupteingang des Hotels Berlin, Berlin und warte auf den GM Jan-Patrick Krüger.

Noch stehe ich allein hier. Angekündigt ist eine Laufgruppe mit 8-10 Teilnehmern. Alle wollen sie mit dem marathonerfahrenen Krüger Berlin erkunden. Dieser ist nach Bekundungen des Hotels, Berlins schnellster Generalmanager. Letztes Jahr hat er am Stockholm- und am Bostonmarathon teilgenommen. Ich selbst trainiere gerade für meinen ersten Marathonversuch in Essen. Nicht ganz so beeindruckend wie Boston, 42,195 km bleiben es.
Dann kommt er. Unversehens taucht sein neongrünes Laufshirt in meinem Gesichtsfeld auf. Als ich mich zu ihm umdrehe sehe ich bereits heftige Schweißperlen auf seinem Gesicht. 34 Grad Celsius sollen es heute noch werden. Momentan sind es noch erträgliche 16. Hat der drahtige Vorzeigemanager sich schon mal warm gemacht? Hat er. Nach einem herzlichen “Hallo, ich bin Patrick. ” erklärt er mir, er sei die Strecke schon mal abgelaufen. Wegen der Fanmeile. Nur um zu sehen ob alles frei ist für den GM’ s Run. Anerkennung!
Überhaupt: Was für eine geniale Idee, sein sportliches Know How zu nutzen und gleichzeitig seinen Gästen eine ganz besondere Art der Stadtführung anzubieten. Denn genau das ist er, der “General-Manager-Lauf”: Nach dem wir im Foyer auch die anderen Teilnehmer gefunden haben, (Schweizer, Schweden, Deutsche, eine Gruppe aus Dänemark, die auch im letzten Jahr schon einmal mitgelaufen ist) machen wir uns auf in das mittlerweile sonnenbeschienene Zentrum Berlins. Vorbei an Siegessäule, Schwangerer Auster, dem Reichstag, dem Brandenburger Tor, der Fanmeile. Die “Big Five” Berlins, Boston2015klar. Dennoch: einige der Wege kenne ich nicht und das Mahnmal für die Sinti und Roma, an dem wir im Dickicht des Berliner Tiergartens vorbeilaufen, ist mir noch nie aufgefallen. Wieder was dazu gelernt.

Während des Laufs nimmt sich Krüger  immer wieder die Zeit mit einzelnen Teilnehmern der bunten Truppe Gespräche zu führen. Es geht um Kongresse, Berufe, Sport, Tätowierungen. Leichtfüßig wechselt der Anfangvierziger vom Deutschen ins Englische und zurück. Small Talk. Für mehr reicht die Zeit nicht.

Als wir nach knapp einer Stunde und 9,6 Kilometern wieder am Hotel ankommen ist das Thermometer bereits bei 21 Grad Celsius und alle freuen sich auf ein kühles Glas Wasser (natürlich versetzt mit Eis, Minze und Zitronenschnitzen). Als Highlight gibt es noch ein kleines, feines “Healthy Breakfast” extra für die Läufergruppe an der Hausbar aufgebaut. Wir lassen es uns schmecken und nutzen die Gelegenheit um uns, zu Atem gekommen, noch etwas über Berlin oder beruflichen Werdegänge auszutauschen. Jan-Patrick Krüger erzählt mir z.B. , dass er die Stelle als GM im Hotel Berlin, Berlin (dem viertgrößten Haus Deutschlands mit über 700 Zimmern) vor allem angetreten hat um etwas zu verändern. Große Summen werden in den nächsten Jahren investiert um das denkmalgeschützte Gebäude in neuem Glanz erstrahlen zu lassen.

Der Mann bewegt wirklich etwas. Apropos: am Ende erwähnt der Marathonmanager noch das er jetzt gleich noch mal 12 Km laufen geht. Damit er sein übliches Laufpensum heute noch erreicht. “Na dann, viel Erfolg!”, sage ich, froh unter die Dusche zu kommen.

Hotel Berlin

 
 
 

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